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Hercog peilt Top-25 an

Montag startet Österreichs einziger Open Water Schwimmer in die WM

Jan Hercog wird bei der WM in Budapest am Montag die 5km und am Mittwoch die olympische 10km Distanz in Angriff nehmen. Für beide Strecken hofft der OSV-Athlet auf eine Platzierung unter den Top-25. „Über die fünf will ich einfach einmal Gas geben. Ich glaube, dass das ein brutales Rennen wird, da muss ich schauen, dass ich mich so gut wie möglich verkaufe. Der Fokus liegt aber auf den olympischen zehn. Wenn ich die Ergebnisse der letzten Weltcups bestätigen kann, könnten sich die Top-25 ausgehen. Die WM ist aber natürlich ein anderes Kaliber.“  

Das Feld ist hier bei der WM enorm dicht. Die großen Favoriten sind Wellbrock (GER), Paltrinieri (ITA), Romanchuk (UKR) und Olivier (FRA). „Die werden sich das wohl ausmachen. Dahinter wird es aber eng. Da kann es passieren, dass innerhalb ein paar Sekunden 20 Leute reinkommen. Fehler darf man sich keine erlauben. Das kosten Zeit und eine gute Platzierung. „Mit einem kleinen Fehler, hast du gleich mal 20 Plätze verloren. Es wird auch darauf ankommen, wie dicht wir aneinander schwimmen. Wichtig ist, auch in für die später anstehende Olympiaqualifikation, zu den Vorderen am Ende nicht zu viel Zeit zu verlieren.“

Die Schleifen sind hier nur 1,6 km lang, was Hercog definitiv entgegenkommt: „2,5 Kilometer sind mir eigentlich immer zu lange. Das ist mir immer zu wenig Verpflegung gewesen. Die bekommen wir ja nur im Start-Ziel Bereich. Ich brauche aber mehr, um mithalten zu können. Daher bin ich über die kürzere Schleife sehr froh.“ Auch das Revier hier in Budapest kommt ihm eher entgegen. „Wellen werden wir keine haben. Es ist hier aalglatt. Außer wir haben Wind. Aber das glaube ich weniger. Es sind fast Beckenbedingungen und das ist mir lieber.“