Kreundl und Koschischek schwimmen ins EM-Semifinale

Mit Lena Kreundl über 100 m Lagen und Birgit Koschischek über 100 m Freistil schaffen zwei OSV-Athletinnen den Einzug ins EM-Semifinale Donnerstagnachmittag.

Einige Athleten und Athletinnen im Semifinale war das vorgegebene Ziel des Österreichischen Schwimmverbandes für die Kurzbahn-EM in Kopenhagen. Nachdem am ersten Tag Caroline Pilhatsch und Bernhard Reitshammer ganz knapp daran gescheitert sind, haben es am zweiten Tag mit Lena Kreundl und Birgit Koschischek zwei OSV-Athletinnen geschafft. Lena Kreundl über 100 m Lagen mit Platz acht (Startzeit 18.15), Birgit Koschischek über 100 m Freistil mit der 18. Zeit und Platz 15 in der bereinigten Liste (Startzeit 17.21).

Lena Kreundl will am Nachmittag noch mehr. Sie hofft wie bei der WM vor einen Jahr in Windsor wieder unter die besten Acht zu schwimmen: „Es ist extrem cool, dass ich das geschafft habe. Obwohl ich mit dem Rennen nicht ganz zufrieden bin. Ich war extrem nervös, deshalb hat auch nicht alles gepasst, vor allem die Rücken-Brust-Wende und die 25 Schmetterling am Anfang. Ich habe länger als gewöhnlich gebraucht, um ins Rennen zu finden. Im Semfinale werden die Karten jetzt aber ganz neu gemischt. Zwischen Platz fünf und 15 ist eigentlich alles möglich. Also auch der Einzug ins EM-Finale. Wenn alles passt, dann kann ich das schaffen. Es wäre cool, wenn ich wie bei der WM in Windsor unter den besten Acht dabei wäre. Das ist auf jeden Fall mein Ziel.“

Birgit Koschischek hat bei ihrer vielleicht letzten Kurzbahn-EM ihr großes Ziel Semifinale noch einmal erreicht: „Es freut mich extrem. Nachmittag schwimmen zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes. Vor allem, weil wir hier zu den Jägern gehören und es ist nicht selbstverständlich, in den Top 16 zu sein. Ich wollte das unbedingt erreichen und bin sehr stolz darauf. 2004 hab ich mit dem Semifinale angefangen, jetzt habe ich es bei meiner vielleicht letzten Kurzbahn-EM noch einmal geschafft. Am Nachmittag schwimmt man normal schneller. Hoffentlich gelingt mir das. Ich versuche auf jeden Fall es einfach zu genießen. Hier schwimmen Europas beste Athletinnen, man muss extrem kämpfen und ich bin stolz darauf, dass ich im Semifinale dabei bin.

OSV-Ergebnisse vom DONNERSTAG
200 m Freistil Herren                    
Trampitsch 1.48,32 (39)
Gigler 1.48,59 (42)
Grünberger 1.51,57 (53)
50 m Schmetterling Damen          
Pilhatsch 27,09 (33)
200 m Brust Herren                       
Rothbauer 2.08,43 (19)
Bayer 2.09,77 (23)
100 m Freistil Damen                    
Koschischek 54,49 (18) und Semifinale (Startzeit 17.21)
Pammer 55,66 (35)
Hechenbichler 56,01 (38)
100 m Rücken Herren                   
Reitshammer gestrichen
100 m Lagen Damen                     
Kreundl 1.00,57 (8) und Semifinale (Startzeit 18.15)
Pammer 1.02,67 (24)
400 m Lagen Herren                     
Staber 4.10,28 (11)
4 x 50 m Lagen Mixed                  
Pilhatsch, Reitshammer, Gigler, Koschischek1.43,02 (14)
                                                      
Alle Ergebnisse der EM finden Sie unter
copenhagen2017.microplustiming.com

OSV-Kader für die Kurzbahn-EM (13. bis 17.12. in Kopenhagen) 
Herren (9) Heiko Gigler, Alexander Knabl, Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Patrick Staber, Alexander Trampitsch, Robin Grünberger, Valentin Bayer, Xaver Gschwentner
Damen (9) Lena Grabowski, Claudia Hufnagl, Birgit Koschischek, Lena Kreundl, Christina Nothdurfter, Caroline Pilhatsch, Caroline Hechenbichler, Marlene Kahler, Cornelia Pammer

Programm der OSV-Teilnehmer
Vorläufe ab 9.30 Uhr, Finalsession ab 17.00
Über die 50 m Distanzen finden Vorlauf, Semifinale und Finale am selben Tag statt. Über 100 m sind die Semifinali am selben, die Finali am Nachmittag des Folgetags.    Über 200 m, 400 m und bei den Staffeln geht es am selben Tag direkt vom Vorlauf ins Finale.
Über 800 und 1.500 m Kraul geht es direkt ins Finale am darauffolgenden Tag.