OSV-Bericht

Langzeit-Projekt Olympiastaffeln

Die 4x200 Freistil Damen-Staffel belegte im Vorlauf Rang 10 – Christopher Rothbauer wurde disqualifiziert

Am Mittwoch qualifizierte sich bei der WM in Budapest niemand vom OSV-Team für die Finalsession am Abend. Die 4x200 Freistil Staffel der Damen belegte in 8:07,85 Rang 10.  Christopher Rothbauer wurde bei seinem einzigen WM-Start mit sehr guter Zeit (2:10,78 – 10.) wegen Delfin-Kick beim Anschlag disqualifiziert. Am Nachmittag schwimmt Vasiliki Alexandri im Synchronschwimmen Solo-Free ihr zweites WM-Finale bei dieser WM. Im Vorkampf hatte sie mit persönlicher Bestleitung Rang 5 belegt.

Staffel Langzeit Projekt für Großevents
Bei der Schwimm-WM in Budapest sind auch zwei OSV-Staffeln im Einsatz. Sportdirektor Walter Bär arbeitet im Schwimmverband aktuell an dem Projekt Olympia-Staffeln und am Aufbau von Staffeln für WM und EM. „Wir wollen der Mannschaft vermitteln, dass man sich nicht nur über Einzelleistungen, sondern auch über einen Team-Event für Großereignisse wie Olympia, WM oder EM qualifizieren kann. Dafür ist nicht immer die Bestleistung des Einzelnen notwendig, es fördert aber ungemein den Teamgeist. Deshalb haben wir hier in Budapest auch eine Damen und eine Herren Staffel genannt.“ 

Die Damen Staffel in der Besetzung Marlene Kahler, Cornelia Pammer, Lena Kreundl und Lena Opatril belegte am Mittwoch in 8:07,85 Rang 10. Freitag startet noch die 4x100 Lagen Staffel der Herren in der Besetzung Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Simon Bucher und Heiko Gigler. „Wir haben mit Cornelia Pammer, Lena Opatril und Valentin Bayer bewusst drei für die WM nominiert, die nur die Staffel-Bewerbe schwimmen. Das soll der gesamten Community zeigen, dass wir sehr viel Wert auf ein gut funktionierendes Team legen und uns das Projekt Olympia-Staffel sehr wichtig ist. “

Rothbauer disqualifiziert
Bei Christopher Rothbauer stand in den vergangenen Monaten auch die Berufsausbildung im Vordergrund. Umso beachtlicher war seine Vorlauf-Zeit über 200 Brust. Mit 2:10,78 wäre er locker für das Semifinale qualifiziert gewesen, wurde aber wegen Delfin-Kick beim Anschlag disqualifiziert. „Das ist wirklich sehr schade. Ich bin eigentlich ohne Erwartungen nach Budapest gekommen. Mit der Zeit bin ich daher echt total zufrieden. Trotzdem ich in den letzten Wochen nur wenig trainieren konnte. Das stimmt mich auch sehr positiv für die anstehende EM. Mit so einer Zeit ist definitiv das Finale möglich.“

Vasiliki Alexandri im Free-Finale
Mit Platz fünf im Vorkampf und 89,5667 Punkten erzielte Vasiliki im Synchron Solo-Free persönliche Bestleistung. Eine Top-Platzierung und ihre beste WM-Platzierung bisher. Im Solo Free Finale am Mittwochnachmittag (16.00) will die Drillingsschwester von Anna-Maria und Eirini noch einen weiteren Sprung nach vorne machen. Die historische WM-Bronze-Medaille ihrer Schwestern im Duett-Technik gibt enormen Auftrieb. Mit 89,5667 Punkten zog Vasiliki souverän als Gesamt-Fünfte im Vorkampf ins Finale ein. Der Abstand zu Platz drei beträgt nur 0,9 Punkte. „Es hat sich super angefühlt und ich bin wirklich sehr gut geschwommen. Die Figuren haben perfekt geklappt und ich werde am Mittwoch noch mehr reinlegen und hoffe, dass ich mich noch verbessern kann.“