Sporthilfe übernimmt Therapiekosten für Kahler

Österreichische Sporthilfe übernimmt Kosten für mehrtägige Magnetresonanztherapie

Schwimmerin Marlene Kahler fällt wegen eines schmerzhaften Knochenmarködems im Hüftbereich für längere Zeit aus. Die Rückkehr in den Wettkampfsport ist für Juni bei der Mare Nostrum-Serie geplant, um bis zur WM im Juli in Südkorea wieder topfit und konkurrenzfähig zu sein. Derzeit absolviert Kahler unter medizinischer Aufsicht nur leichtes Wassertraining und wird von Dr. Lukas Brandner mit einer Infusionstherapie behandelt. Zusätzlich erhält die Niederösterreicherin jetzt noch eine von der Österreichischen Sporthilfe finanzierte Magnetresonanztherapie bei Dr. Stephan Schamp-Hertling.


„Wir versuchen alles, um Marlene so schnell wie möglich wieder fit zu bekommen“, so OSV-Sportdirektor Walter Bär. „Daher sind wir sehr dankbar, dass die Sporthilfe die Kosten für eine zusätzliche Magnetresonanztherapie übernimmt“. Für Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer eine Selbstverständlichkeit. „Genau dafür gibt es unsere Einrichtung. Wir sind froh, dass wir Marlene Kahler diese Leistung anbieten können. Sie hat als eine der ersten bereits das Olympia-Limit für Tokio und wir wollen, dass sie so schnell wie möglich wieder ihr Training aufnehmen und Spitzenleistungen erbringen kann.“

Möglich wurde die Magnetresonanztherapie durch die guten Kontakte von Dr. Brandner zum Therapiezentrum von Dr. Schamp-Hertling und durch die Unterstützung von IMSB und ÖLSZ Südstadt. „Der aktuelle Fall ist ein guter Beweis dafür, wie gut unsere Institutionen im Spitzensport zusammenarbeiten“, so ÖLSZ-Leiter Wolfgang Moser. „Wir versuchen, unseren Sportlerinnen und Sportlern immer ein optimales Umfeld zu schaffen und alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um ihnen sowohl optimale Trainings- als auch Therapie-Möglichkeiten zu ermöglichen. Wir sind überzeugt, dass Marlene bald wieder voll ins Training und auch in die Wettkämpfe einsteigen kann.“